CHORAL
für Jazz Trio, Blechbläser und Streicher
Instrumente:
Solo-Trompete in B
Solo-Kontrabass
Solo-Schlagzeug
Trompete in Bb 1/2/3
Posaune 1/2
Bassposaune
Tuba
Violine 1
Violine 2
Viola
Violoncello
Kontrabass
ca. 10 Minuten
CHORAL und SEHNSUCHT werden attacca gespielt.
© 2003 Aktivraum Musikverlag
ISMN: M-700233-01-3
CHORAL
Markus Stockhausen
CHORAL
für Jazz Trio, Blechbläser und Streicher
Das Thema, das in meiner Version für Orchester nun als Blechbläsersatz erklingt, schrieb ich für den inzwischen verstorbenen „Jazzpapst“ Joachim Ernst Berendt zu seinem 75. Geburtstag.
Im Trio mit Arild Andersen und Patrice Héral spielten wir es in vielen Konzerten. Meist folgte danach eine rhythmisch intensive Bass-Improvisation. So auch hier, Kontrabass und Schlagzeug beginnen, bald kommen aber nun die Posaunen mit einem „Riff“ hinzu, dann auch die Trompeten und Streicher.
Die Solo-Trompete spielt darauf ein zweites Thema im Triolen Rhythmus zusammen mit den Streichern und führt die Improvisation fort. Das Stück endet wieder mit der ostinaten Bass-Schlagzeug-Figur, die zuvor die Bassimprovisation einleitete, und übrig bleibt nur ein stehender Klang der Violinen und Bässe, der zum nächsten Stück überleitet.
Markus Stockhausen, Arild Andersen und Patrice Héral mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Christoph Poppen beim Konzert in Saarbrücken. Aus dem Konzertmitschnitt ist im Juni 2009 im Aktivraum die Doppel-CD SYMPHONIC COLOURS erschienen.
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Kritiken:
- „Traummusik erobert Ohren und Herzen im Sturm: Das Publikum [wurde] mit begeisterten Bravos und Jubelrufen von den Sitzen gerissen und zu zehnminütigen Ovationen bewegt.“ Remscheider Generalanzeiger 22.03.2003 ... mehr lesen ...
- „Auch mit den ebenfalls sehr interessanten Werken "Choral und Sehnsucht" schaffte es Stockhausen kompositorisch, eine von den bestens disponierten Blechbläsern entwickelte Choralmelodie im Stile Anton Bruckners ohne Bruchstellen in atemberaubenden Soli von Kontrabass und Schlagzeug organisch weiterzuführen. Es schien, als sorge hier die Trompete von Stockhausen für den versöhnlichen, harmonischen Ausgleich der musikalischen Spannung. Insgesamt sind Stockhausens Kompositionen raffiniert instrumentiert, sie nutzen alle Klangfarben und breiten Klangflächen aus. “Reiner Henn, April 2008 ...mehr lesen...
Das Trio MAP
geschrieben im Januar 2002, arrangiert von Markus Stockhausen und Piotr Salaber, beauftragt von den Bergischen Symphonikern, Dirigent Romely Pfundt
mit
Markus Stockhausen,
Flügelhorn
Arild Andersen,
Kontrabass
Patrice Héral,
Schlagzeug
Uraufgeführt am 19. März, 2002
